| Zivil-militärische Kooperationen notwendiger denn je für beide Seiten |
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Abteilungsleiter für Personalangelegenheiten Wolfgang Born beim Beratungszentrum![]() Generalleutnant Wolfgang Born (2.v.r.) nutzte zu Beginn seines Gespräches mit dem Leiter des Beratungszentrums Bundeswehr-Wirtschaft Oberst d.R. Hans-Joachim Benner (l.) vor dem HwK-Metall- und Technologiezentrum die Gelegenheit zum Austausch mit angehenden Feinwerkmechanikermeistern. Foto: HwK Koblenz Koblenz. Er ist ein Mann, der in seinen bisherigen Funktionen an entscheidenden Weichenstellungen beteiligt war, wenn es um die bundesweite Kooperation von Bundeswehr und Wirtschaft geht: Der neue Abteilungsleiter für Personal-, Sozial- und Zentralangelegenheiten (PSZ) im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), Generalleutnant Wolfgang Born, besuchte das Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft (BzBwWi) unter dem Dach der Handwerkskammer (HwK) Koblenz. Oberst d.R. Hans-Joachim Benner, Leiter des BzBwWi, begrüßte den Gast von der Hardthöhe im HwK-Kompetenzzentrum für Gestaltung, Fertigung und Kommunikation zu Gesprächen über die bisherigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit und die Perspektiven regionaler und überregionaler Kooperationsformen. Als Chef für alle Personalangelegenheiten der Bundeswehr misst Generalleutnant Born der zivil-militärischen Kooperation große Bedeutung bei. Sie sei notwendiger denn je, denn die Bundeswehr benötige hoch qualifiziertes Personal für ihre vielfältigen Aufgaben. Beide Seiten müssten immer wieder über den Nutzen der Zusammenarbeit, wie sie das BzBwWi in Koblenz – nun schon im elften Jahr seines Bestehens – und weitere Zentren im Bundesgebiet erfolgreich praktizieren, informiert und überzeugt werden. In dem Zusammenhang verwies Oberst d.R. Benner auf die intensiven Erfahrungen, die das BzBwWi in einer unmittelbaren Zusammenarbeit mit militärischen und zivilen Einrichtungen der Bundeswehr über Jahre gesammelt habe. Angesichts vieler drängender Fragen in der Wirtschaft wie in den Streitkräften gelte es, „an einem Strang zu ziehen“ und die Kompetenzen der gesamten Wirtschaft und der Bundeswehr systematisch zu bündeln. Nur so werden alle Beteiligten einen Nutzen daraus ziehen können. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass die Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr für junge Leute unmittelbar mit den daraus erwachsenden Lebensperspektiven korrespondiere. Das Potenzial der durch die Bundeswehr und ihren Berufsförderungsdienst BFD in Zusammenarbeit mit den Kammern und Unternehmen qualifizierten Soldaten auf Zeit (SaZ) fände bei den Personalentscheidern der Betriebe zunehmend Beachtung. Für Soldaten, die ihren Dienst bei der Bundeswehr ohne vorhergehenden Berufsabschluss antreten, verabredete man die Fortführung des erfolgreichen Qualifizierungsprojektes einer verkürzten Ausbildung in den Berufen Anlagenmechaniker, Elektroniker, Feinwerkmechaniker und Metallbauer. Generalleutnant Born und Oberst d.R. Benner stimmten zum Abschluss ihres Gespräches in Koblenz darin überein, dass die Bundeswehr bei der Personalgewinnung und -bindung immer in direkter Konkurrenz zur Wirtschaft stehe. Daher gelte es weiterhin, neben der stärkeren Wahrnehmung der Bundeswehr in der Bevölkerung, konkurrenzfähige und attraktive Ausbildungsangebote für potenzielle Bewerber beim Berufseinstieg anzubieten, und attraktive Qualifizierungsangebote für die „zweite Karriere“ nach Dienstzeitende in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zu entwickeln. Informationen zum Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft, Tel.: 0261/ 398-127, Fax: -934, E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Stand: 19.05.2010 |






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