| Wehrdienst war Unterrichtsthema |
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Zentrum für Nachwuchsgewinnung WEST informierte Lehrlinge im HwK-Berufsbildungszentrum![]() Wehrdienstberatungsoffizier Oberleutnant Julian Sandig (Mitte) und Wehrdienstberater Stabsfeldwebel Reinhard Jung (2.v.l.) sprechen mit den Lehrlingen über den Dienst in der Bundeswehr. Foto: HwK Bad Kreuznach. Wehrdienstberatungsoffizier Oberleutnant Julian Sandig vom Zentrum für Nachwuchsgewinnung WEST der Bundeswehr aus Mainz stand 24 Metall- und Baulehrlingen des vierten bzw. dritten Lehrjahres im Berufsbildungszentrum Bad Kreuznach der Handwerkskammer (HwK) Koblenz Rede und Antwort. Die Kammer bot damit den Lehrlingen während der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (Ülu) Gelegenheit, sich vor Ort sachkundig zu machen über Fragen rund um den Wehrdienst, wie etwa Musterung, Einberufung, Gliederung und Verlauf von Grund- und Vollausbildung sowie Verpflichtung als Zeitsoldat. Wie Zentrumsleiter Dr. Lothar Greunke zu Beginn feststellte, besaß bislang nur einer der Lehrlinge eine Übernahmezusage von seinem Ausbildungsbetrieb. Entscheidend sei, so Greunke, nach der Gesellenprüfung im Sommer nicht arbeitslos zu werden, sondern im Berufsprozess zu verbleiben. Eine Alternative könne es da sein, direkt im Anschluss an die Berufsausbildung den Grundwehrdienst zu absolvieren, um danach für weitere Karrieresprünge frei zu sein. Und wer den erworbenen Berufsabschluss für eine zivilberufsnahe Verwendung nutzen kann, erwirbt dadurch anrechenbare Gesellenjahre, die beispielsweise für eine spätere Meisterprüfung bedeutsam sein kann. Darüber hinaus wird der Grundwehrdienst bei der späteren Rentenberechnung als Beschäftigungszeit anerkannt. Der Wehrdienstberatungsoffizier stellte klar, dass die Bundeswehr hohe Ansprüche an die Bewerber als Zeit- und Berufssoldaten stelle. Dazu gehöre neben körperlicher Fitness und Belastbarkeit nicht zuletzt die Bereitschaft zur uneingeschränkten Versetzungswilligkeit sowie die Bereitschaft, an Auslandseinsätzen teilzunehmen – Ansprüche, die insbesondere an Partner- und Familienbeziehungen große Anforderungen stelle. Andererseits sei der Soldatenberuf vielseitig und abwechslungsreich. Und jeder Zeitsoldat, der die Bundeswehr nach Ablauf der Verpflichtungsdauer wieder verlässt, erwirbt Berufsförderungsansprüche zur Vorbereitung auf die Rückkehr in den Zivilberuf. Damit dies gelingt, sind Planungsfähigkeit, Initiative und Ausdauer unverzichtbar. Weitere Infos im HwK-Berufsbildungszentrum Bad Kreuznach, Tel.: 0671/ 894013-0, Fax: -888, E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Stand: 10.02.2010 |






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