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Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft
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Kooperation zwischen Heeresführungskommando und Handwerkskammer Koblenz hat weiterhin Bestand

Besprachen die Fortsetzung der erfolgreichen zivil-militärischen Kooperation (v.l.) Oberst i.G. Horst Wiesinger, Assessor Alexander Baden, Generalleutnant Wolfgang Otto und Oberst d.R. Hans-Joachim Benner. Foto: PIZ Heer
Besprachen die Fortsetzung der erfolgreichen zivil-militärischen Kooperation (v.l.) Oberst i.G. Horst Wiesinger, Assessor Alexander Baden, Generalleutnant Wolfgang Otto und Oberst d.R. Hans-Joachim Benner. Foto: PIZ Heer

KOBLENZ. Der Befehlshaber des HFüKdo, Generalleutnant Wolfgang Otto, traf sich mit Alexander Baden, Mitglied der Geschäftsführung der Handwerkskammer (HwK) Koblenz und deren zukünftiger Hauptgeschäftsführer, zu einem ersten Gedankenaustausch über die zivil-militärische Kooperation. An dem Gespräch nahmen auch der für das Personal des Heeres zuständige Abteilungsleiter, Oberst i.G. Horst Wiesinger, und der Leiter des Beratungszentrums Bundeswehr-Wirtschaft (BzBwWi) unter dem Dach der HwK Koblenz, Oberst d.R. Hans-Joachim Benner teil.

Rund 6.100 Soldaten der Bundeswehr befinden sich derzeit im Auslandseinsatz, die meisten von ihnen sind Heeressoldaten. Die Verantwortung für ihre gewissenhafte Einsatzvor- und -nachbereitung trägt das Heeresführungskommando (HFüKdo) in Koblenz, das in seinem Verantwortungsbereich rund 83.000 Soldaten führt. Ein Großteil von ihnen gehört zur Gruppe der Soldaten auf Zeit (SaZ), die nach ihrem militärischen Dienst in einen Zivilberuf zurückkehren - dabei gemeinsam unterstützt von Bundeswehr und Wirtschaft.

Themen waren der demografische Wandel, Bildungsstandards, wirtschaftliche Strukturen und die Globalisierung der Arbeitsmärkte, die Entwicklung der betrieblichen Tätigkeitsprofile und die damit einhergehenden höheren Anforderungen an Mitarbeiter, sowie die Personalsicherung und -qualifizierung im Handwerk und in der Bundeswehr.

Generalleutnant Wolfgang Otto hob hervor, dass bereits seit über drei Jahrzehnten durch die HwK Koblenz und hier besonders durch das BzBwWi Projekte und Modellvorhaben, Empfehlungen und Anregungen sowie wichtige Impulse zur Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Wirtschaft regional und überregional gesetzt werden konnten. Er bezeichnete die bisherige Zusammenarbeit gleichsam als Erfolgsstory.

Alexander Baden zeigte sich bei seinem Besuch beeindruckt von dem hohen Ausbildungsstand, der hohen Professionalität und Leistungsfähigkeit der Streitkräfte bei ihren nationalen und internationalen Aufgaben. Auf das Handwerk bezogen führte Baden aus, dass den Soldaten in Verbindung mit den durch den Dienst in der Bundeswehr erworbenen fachlichen und sozialen Kompetenzen und ergänzt durch eine Vielzahl an Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten der HwK in deren hochmodernen Bildungszentren zahlreiche Perspektiven im anschließenden zivilen Berufsleben offen stehen. Zu den Stärken der Kammer gehöre, dass sie sich in Beratung und Qualifizierung unmittelbar an den Erfordernissen des Unternehmensalltags orientiere und ein breites Leistungsangebot in ihrem BzBwWi jedem einzelnen Soldaten auch in Zukunft zur Verfügung stellen wird.

Personalgewinnung, auch zwischen dem Handwerk und der Bundeswehr, so der gemeinsame Tenor, wird aufgrund der Veränderung der Arbeitsmärkte kaum mehr etwas mit dem zu tun haben, was noch heute in den Lehrbüchern steht. Patentrezepte gibt es nicht. Daher kann gemeinsame Personalgewinnung nur funktionieren, wenn das Thema aus Sicht der Unternehmen und der militärischen Führung eine hohe sichtbare Priorität erfährt. Es geht um ein Gemeinschaftsprojekt, wie es von Koblenz aus erfolgreich betrieben wird.

Die Gesprächspartner zeigten sich überzeugt, dass von der intensiven zivil-militärischen Kooperation in Koblenz sowohl die Bundeswehr als auch die Unternehmen der Wirtschaft in ihrer zukünftigen Personalgewinnung und -sicherung profitierten.

Informationen zum Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft, Tel.: 0261/ 398-127, Fax: -934, E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Stand: 10.12.2008