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Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft
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Bundesministerium der Verteidigung und HwK Koblenz kooperieren bei Qualifizierung

Vertreter des Bundesverteidigungsministeriums und der HwK Koblenz trafen sich im Metall- und Technolgiezentrum der Kammer zu einem Erfahrungsaustausch.
Vertreter des Bundesverteidigungsministeriums und der HwK Koblenz trafen sich im Metall- und Technolgiezentrum der Kammer zu einem Erfahrungsaustausch.

KOBLENZ. Hauptthema des Besuchs einer hochrangigen Delegation der Abteilung Personal-, Sozial- und Zentralangelegenheiten im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) beim Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft und der Handwerkskammer Koblenz war der Modellversuch einer "Fachlichen Qualifizierung in verkürzter Form für Soldatinnen und Soldaten auf Zeit", der im Januar 2008 erfolgreich gestartet ist. Hier können Soldaten innerhalb von 15 Monaten einen anerkannten Berufsabschluss in vier technischen Ausbildungsberufen erlangen.  

Generalmajor Wolfgang Born, stellv. Leiter der Abteilung Personal-, Sozial- und Zentralangelegenheiten im Bundesministerium der Verteidigung, Ministerialdirigent Franz Christian Müller, Oberst i.G. Peter Beeger und Regierungsdirektor Dr. Joachim Göbbels sprachen mit Oberst d.R. Hans-Joachim Benner, Leiter Beratungszentrums Bundeswehr-Wirtschaft bei der HwK Koblenz, und Dr. Friedhelm Fischer, Leiter des Metall- und Technologiezentrums der Handwerkskammer, über die bisherigen positiven Erfahrungen in der Zusammenarbeit.

Gemeinsame Aufgabe der Kooperation für die Zukunft ist die gemeinsame konkurrenzfreie Nachwuchsgewinnung von Bundeswehr und Wirtschaft und damit die Förderung des Personalkreislaufs Wirtschaft-Bundeswehr-Wirtschaft für Soldaten auf Zeit. Dies unterstrich auch Oberst i.G. Thomas Humm, Abteilungsleiter Personal im Wehrbereichskommando II (WBK II) in Mainz und Beiratsvorsitzender der Kooperation Bundeswehr-Wirtschaft im Wehrbereich II.

Alle waren sich einig, dass die Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr für junge Menschen im Zusammenhang mit den daraus erwachsenden Lebensperspektiven steht. Der gegenseitige Nutzen sowohl für die gewerbliche Wirtschaft als auch für die Bundeswehr wird im Modellversuch der HwK Koblenz und des BMVg besonders deutlich.

Bei einem Rundgang im Metall- und Technologiezentrum sowie im Kompetenzzentrum für Gestaltung, Fertigung und Kommunikation der HwK Koblenz überzeugten sich die Gäste der Bonner Hardthöhe vom hohen technologischen Standard in der handwerklichen Berufsausbildung und von den vielfältigen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten der Kammer.

Informationen zum Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft bei der Handwerkskammer Koblenz,
Telefon 0261/ 398-127, Telefax 0261/ 398-934, Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Stand: 05.03.2008