| Verantwortung für Soldaten auf Zeit gemeinsam tragen |
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Deutscher BundeswehrVerband und Beratungszentrum unterzeichnen Kooperationsvereinbarung![]() Besiegelten die neue Kooperation (v.l.) HwK-Hauptgeschäftsführer Karl-Jürgen Wilbert, Oberstabsbootsmann Wolfgang Schmelzer (Stv. Bundesvorsitzender DBwV), Oberst Bernhard Gertz (Bundesvorsitzender DBwV), Oberst d.R. Hans-Joachim Benner (Leiter Beratungszentrum) und IHK-Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Podzun. Koblenz/Bad Neuenahr. Schulterschluss, um die Interessen von Soldaten auf Zeit besser vertreten zu können: Vor den 250 Delegierten der Landesversammlung West des Deutschen BundeswehrVerbandes (DBwV) unterzeichneten dessen Bundesspitze und die Leitung der Wirtschaftskammern, die das Beratungszentrum Bundeswehr-Wirtschaft (BzBwWi) unter dem Dach der Handwerkskammer (HwK) Koblenz tragen, eine Kooperationsvereinbarung. Ziel ist eine engere Zusammenarbeit in der zivilberuflichen Beratung und Qualifizierung von Soldaten auf Zeit (SaZ), um diesen tragfähige Perspektiven für eine Beschäftigung oder die Selbstständigkeit zu eröffnen. Seit 1999 engagiert sich darin das BzBwWi als Kooperationsprojekt im Wehrbereich II (Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Nordrhein-Westfalen). Neben militärischen und zivilen Einrichtungen der Bundeswehr begleitet der Landesverband West im DBwV von Beginn an diese Arbeit über den Beirat für das BzBwWi. Getragen wird das Beratungszentrum durch die HwK Koblenz sowie die Industrie- und Handelskammern (IHK) Koblenz und Limburg.
"Die jungen Menschen, die sich für einen zeitlich befristeten Abschnitt ihres Lebens für die Bundeswehr entscheiden, leisten einen wichtigen Dienst für unser Gemeinwesen. Deshalb sehen wir uns umgekehrt in der Verantwortung für diese Soldaten auf Zeit. Wir meint Wirtschaft und Bundeswehr gleichermaßen", beschreibt HwK-Hauptgeschäftsführer Dr. h. c. mult. Karl-Jürgen Wilbert den Hintergrund der jetzt intensivierten Zusammenarbeit. "Durch Beratung und arbeitsmarktgerechte Qualifizierung - in enger Abstimmung mit dem Berufsförderungsdienst der Bundeswehr - eröffnen wir den Soldaten eine berufliche Perspektive, mehr noch eine Lebensperspektive. Aufbauend auf ihren Erfahrungsschatz aus dem militärischen Dienst vermitteln wir ihnen die Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie für die Aufgaben als Fach- und Führungskräfte in Handwerk, Industrie und Dienstleistungsbranche befähigen." Wilbert erinnert daran, dass sich seit langem ein Fachkräftemangel bis in die kleineren und mittleren Unternehmen abzeichne.
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Belastungen für jeden einzelnen Soldaten aus dem Prozess der Transformation und den Anforderungen an die Streitkräfte im Einsatz - die Landesversammlung diskutierte intensiv die Ergebnisse einer vom DBwV in Auftrag gegebenen Studie zur Berufszufriedenheit der Soldaten - unterstreicht auch der Bundesvorsitzende des DBwV, Oberst Bernhard Gertz, dass die Bundeswehr ihren Soldaten und deren Familien verlässliche Zukunftsperspektiven auf der Grundlage sozialer Sicherheit bieten müsse. "Mit der hier unterzeichneten Kooperationsvereinbarung bringen wir unsere Soldaten über die Kammern als der Selbstverwaltung der Wirtschaft mit Unternehmen und den erforderlichen Qualifizierungsstrukturen zusammen."
Als ein konkretes Beispiel für die Entwicklung von besonderen Qualifizierungen für diese Zielgruppe und auch als ein Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Bundeswehr beschreiben die Partner das jüngst gestartete Modellvorhaben des BzBwWi für eine "Verkürzte Ausbildung für Soldaten". Hierbei erwerben SaZ innerhalb von 15 Monaten über eine kombinierte Ausbildung in konkreten Unternehmen und überbetrieblich in den Berufsbildungszentren der Wirtschaft ihren Berufsabschluss in den Ausbildungsberufen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Elektroniker, Feinwerkmechaniker oder Metallbauer.
Gertz und Wilbert zeigen sich überzeugt, dass von der intensivierten zivil-militärischen Kooperation sowohl die Bundeswehr als auch die Unternehmen der Wirtschaft in ihrer Personalgewinnung und -sicherung profitierten. "Es sind dieselben jungen Menschen, die wir in unterschiedlichen Lebensphasen ansprechen, die wir mit ihren menschlichen und beruflichen Kompetenzen fordern, aber auch fördern." Informationen unter Tel.: 0261/ 398-126, E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Letzte Aktualisierung / Stand der Information: 4. Juni 2007 |






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